Gelobt wegen ihrer „schöpferischen Brillianz und ihrer meisterhaften Phrasierungskunst” (Martin Frei, Allgäuer Zeitung) zeigt Pianistin Caroline Oltmanns in ihrem Spiel die tiefverwurzelte Verbindung zwischen Musik und Kultur. Ihre hervorragenden Strukturierungen von Programmen und ihre individuallen Ideen der Darbietung befähigen sie zu einem höchst vielfältigen Repertoire. Ihre Phrasierungskunst, verbunden mit mitreißender Bühnenpräsenz, haben Hörer in den USA und anderen Ländern in ihren Bann gezogen. Dies findet sich sehr gut in Worte gefaßt: „Caroline Oltmanns’ Spiel leuchtet stets voll Klarheit” (Martin Frei, Allgäuer Zeitung). Kritiker haben ihr „lupenreines, erzählerisches Spiel“ gerühmt, das „innerste Gefühle wachruft“ (Dernières Nouvelles d’Alsace). Caroline Oltmanns kann neue Betrachtungsweisen in den Werken von Brahms, Haydn, Mozart, Beethoven, Schumann, Chopin und Debussy eröffnen. Strenge Beachtung der Partitur, gepaart mit gefühlvollem Mut zur Erneuerung, ermöglichen ihr neue Sichtweisen der Werke der Vergangenheit. Ihr kreatives Einbeziehen neuer Musik in ihre Programmgestaltung baut Brücken hinüber zu noch unbekanntem Repertoire. Durch ihr Spiel baut sie in grossem wie kleinem Rahmen eine direkte Verbindung zum Zuhörer auf. Ihre Fähigkeit, ihre Klaviervorträge in mehreren Sprachen zu moderieren, hat zu ihrer zunehmenden internationalen Beliebtheit beigetragen.

In dieser Saison gibt Caroline Oltmanns eine Reihe von Soloklavierabenden mit großen Repertoirewerken wie Robert Schumanns Carnaval op. 9 und seinen selten vorgetragenen Geistervariationen, sowie den hochvirtuosen Paganini Variationen von Johannes Brahms. Gleichzeitig werden von ihr auch neue Wege beschritten, wie in der Co-Produktion und Aufführung der Konzept-Show Das Crumbsche Kaleidoskop. Der Bayerische Rundfunk gab dieses Werk für die Aufführung und Rundfunkausstrahlung in Deutschland in Auftrag, was zu Konzertengagements in den USA und Südafrika führte.  Caroline Oltmanns wurde im Mai zu einer Konzertreise und anschliessender Gastprofessur mit zehn Soloabenden und mehreren Workshops in China eingeladen. Konzertengagements führen sie mehrmals pro Jahr nach Deutschland und in die Schweiz. In früheren Konzertsaisons arbeitete sie zusammen mit dem Youngstown Symphony Orchestra (Randall Fleisher), dem Johnston City Symphony Orchestra (Robert Seebacher), der Harburger Orchester-Akademie (Rainer Schmitz) und dem Cleveland Philharmonic Orchestra (William Slocum); hier kamen Beethovens zweites und fünftes Klavierkonzert, sowie Saint-Saens’ viertes Klavierkonzert und Brahms’ zweites Klavierkonzert zur Aufführung. Solo-Konzerte gab Caroline Oltmanns in Steinway Hall und Weill Hall at Carnegie Hall in New York, Preston Bradley Hall in Chicago, Redlands Bowl und Leo Bing Theater in Los Angeles. Regelmäßige Konzerttourneen im Ausland führen in das Stadttheater Fürth, zum Festival International de Franz Liszt, Frankreich, sowie in die Baxter und Endler Hall in Südafrika. Caroline Oltmanns gab mehrere neue Werke in Auftrag und spielte deren Erstaufführung und Einspielung wie die Klavierkonzertevon James Wilding, Till McIvor Meyn, Edward Largent, Rainer Schmitz, Dave Morgan und Tom Janson.

Caroline Oltmanns hat sechs Solo-CDs unter dem Filia Mundi Label herausgebracht. Ihr neuestes Album GHOSTS wurde im Reitstadel zu Neumarkt in der Oberpfalz eingespielt und enthält Werke von Schumann, Chopin, Brahms sowie speziell in Auftrag gegebene Passagen von James Wilding, die die Einspielung zu einem Konzeptalbum zusammenfassen. Ihr Spiel wurde übertragen von Radiostationen in Chicago, Cleveland, Los Angeles und Kapstadt. Rundfunkinterviews in Deutschland wurden gesendet von Bayern 4, dem Norddeutschen und Süddeutschen Rundfunk, Radio Bremen, und dem Hessischen und Westdeutschen Rundfunk. Fernseh-Interviews und -Aufführungen erfolgten über das Bayerische Fernsehen, Kanal 25 Chicago und KVCR San Bernardino. Im Herbst 2016 wurde die künstlerische Tätigkeit von Frau Oltmanns in der Dokumentarfilmserie “Living the Classical Life” in New York City festgehalten. 

Als Professorin für Klavier an der Youngstown State University hat Caroline Oltmanns Meisterkurse und Workshops in den Vereinigten Staaten, der Schweiz, in Deutschland, China, Südafrika und Kanada gehalten. Ihre Studenten wurden zu anspruchsvollen Studiengängen in den USA wie auch in anderen Ländern zugelassen, und haben beachtliche Erfolge erzielt. Caroline Oltmanns initiierte und unterstützte mehrere humanitäre Projekte durch regelmäßige Benefizkonzerte für verschiedenartige Organisationen. Sie gründete die Stiftung 88 Hearts, einen Fonds für Stipendien für Musikstudenten.

Caroline Oltmanns erhielt ihren ersten Klavierunterricht in ihrer Heimat in Deutschland nach der Methode von Walter Gieseking und Karl Leimer. Sie ist Fulbright Stipendiatin, Internationale Steinway-Künstlerin und war Empfängerin umfangreicher Zuwendungen durch die Annette-Kade-Stiftung und durch das Stipendium der Deutschen Wirtschaft. Sie legte ihre Diplomprüfung an der Staatlichen Musikhochschule Freiburg/Breisgau ab und erhielt ihre Master- und Doktortitel von der University of Southern California in Los Angeles. Ihre künstlerischen Mentoren waren Robert Levin, John Perry, Vitaly Margulis und Malcolm Frager. 

Caroline Oltmanns lebt mit ihrem Mann, dem Komponisten James Wilding, im Bundesstaat Ohio.